Episode #002: Die Unternehmensnachfolge frühzeitig vorbereiten – Werner Küsters im Interview

Die Geschichte von Werner Küsters ist eine Erfolgsstory. Der Gründer entwickelte sich von einem 1-Mann-Gartenbaubertrieb zu einem Unternehmern mit 130 Mitarbeitern. Seine positive und offene Lebenseinstellung haben für schnelles Wachstum und hohe Bereitschaft für die Unternehmensnachfolge bei den eigenen Kindern gesorgt. Doch am Ende kam nur eines seiner Kinder als Nachfolger in Frage.

Die Highlights aus Episode #002 mit Werner Küsters

1:15 Vorstellung des Unternehmers Werner Küsters

1:30 1997 – 2005 Präsident des Bundesverband Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau e. V.

2:55 1964 nach dem Studium selbstständig gemacht aus einer Familientradition heraus

3:30 nach 3 Monaten Betrieb direkt erfolgreich gewachsen

4:42 Hat früh Verantwortung an seine Mitarbeiter übergeben, um verschiedene Ehrenämter zu übernehmen. Er musste „Loslassen“, um seinem Motto treu zu bleiben: „Wer nichts für andere tut, tut nichts für sich.“

7:00 „Man darf sich als Unternehmer selbst nicht zu wichtig nehmen.“ Denn das Geschäft muss auch ohne den Inhaber weiterlaufen, sollte es zu einem unvorhersehbaren Ausfalls des Unternehmers kommen. Auch die Bank hat dies als risikomildernd eingeschätzt.

10:10 Hr. Küsters hatte immer einen Notfall Koffer für seinen Betrieb vorbereitet, sollte er ausfallen. Hier finden Sie das Notfall Handbuch der IHK Berlin: IHK Notfall Handbuch

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12:30 Alle drei Kinder haben Landschaftsgärtner gelernt.

13:00 Hr. Küsters hat viel positives von seinem Unternehmen zu Hause erzählt. So haben alle drei Kinder das Unternehmen als etwas positives erlebt und haben die Unternehmensnachfolge deswegen als Option in Betracht gezogen.

14:00 Die Tochter kam als Nachfolgerin in Frage. Jedoch hatte der Betrieb sich anders entwickelt als es zum inhaltlichen Fokus der Tochter passte.

15:20 Der älteste Sohn hat früh Erfahrung in China gesammelt und hat dort für 8 Jahre ein Planungsbüro geleitet.

16:05 Nach Erfolgen und auch Misserfolgen ist der älteste Sohn von einem deutschen Unternehmen abgeworben worden, um dort Prokurist zu werden.

16:50 Der jüngste Sohn kam in den inneren Fokus für die Nachfolge.

17:40 Die Führung für Tochter und jüngster Sohn war jedoch keine Option.

19:00 2012 trennten sich die Wege von Tochter und jüngsten Sohn Benjamin im friedlichen Sinne, weil der Fokus zur Verwirklichung der eigenen Ideen unterschiedlich waren. Die Nachfolge von Sohn Benjamin wurde beschlossen.

20:00 Vater und Sohn Benjamin haben sich als tolles Team entwickelt.

22:20 Mit Benjamin kam ein Betriebswirt in das Unternehmen, was eine sehr wichtige Kompetenz für das Unternehmen darstellte.

22:20 Die Unternehmensnachfolge verlief fließend von 2004 bis 2012.

23:50 Die Mitarbeiter früh mitnehmen, um Konfliktpotenzial zu vermeiden.

24:45 Der Moment zu sehen, dass die Tochter andere Vorstellung hatte, war nicht leicht für Hr. Küsters.

26:00 In der Nachfolgephase wurden nochmal 2,7 Mio. in den Betrieb investiert.

27:06 Der wichtigste Tipp von Hr. Küsters: Die Unternehmensnachfolge frühzeitig vorbereiten und in gute Mitarbeiter mit Verantwortungsbewusstsein investieren.

28:25 Man hat selber den Profit davon, ein Unternehmen für die Nachfolge so vorzubereiten und auszustatten, sodass der Nachfolger auch in der Lage ist den Betrieb zu übernehmen, um anschließend das notwendige Kapital für den Kaufpreis aufzubringen.

28:50 Die Nachfolgevorbereitung ist als Investition zu sehen.

30:35 Der Vater unterstützt noch hin und wieder bei Auftragsverhandlungen. Seine Menschlichkeit im Gespräch mit potenziellen Kunden ist in manchen Fällen das Zündlein an der Waage.

32:30 Hr. Küsters ist nach wie vor viel vernetzt. Seine freie Zeit verbringt er gerne mit alten Kontakten und vielen Freunden.

35:10 Es ist wichtig sich als Unternehmer um die Nachfolge zu kümmern, damit auch der Nachfolger sieht, dass der Alt-Inhaber jemand ist, der sich um das Wohlsein des Betriebes aktiv kümmert. Loslassen – ist dabei eine wichtige Komponente.

35:50 Wer sich frühzeitig auch außerhalb des Unternehmens Dinge und Interessen zulässt, hat auch nach der Unternehmensübergabe keine Langeweile im Alter.

37:35 Haben Sie Fragen an den Gast oder zur Nachfolge? Nutzen Sie unser Kontaktformular/kontakt/

38:10 Schlusswort und Eindrücke von Prof. Dr. Wassermann.


Webseite Gartenhof Küsters: http://www.gartenhof-kuesters.de/